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Das war der Lambacher Schweinefachtag 2024

| abz

Trotz des optimalen Wetters für Waldarbeiten kamen am 10. Jänner knapp 300 Bäuerinnen, Bauern, Funktionäre, Firmenvertreter zum diesjährigen „Lambacher Schweinefachtag“.

Es wurde ein interessantes, spannendes Programm geboten.

Dr. Johann Schlederer (Geschäftsführer VLV u. Österr. Schweinebörse) wagte einen Blick in die Zukunft unter dem Titel: Österreichs Schweinehaltung – wohin geht die Reise? Die Schweineproduktion wird zurückgehen, dafür wird Tierwohl und deren Deklaration auf den Produkten im Handel an Bedeutung zunehmen.

Thomas Brunner stellte seinen Betrieb in der Ukraine vor, und berichtete wie er es schafft antibiotikafrei Schweine zu halten.

Jeder hat schon gehört oder gelesen, dass aus Insekten ein hochwertiges Eiweißfutter für Schweine hergestellt werden kann. Wie die funktioniert und ob sich dies momentan rechnet, zeigt Herr Simon Weinberger von der Fa. Ecofly sehr anschaulich auf.

„Es ist nicht Ziel Rekorde bei den biologischen Leistungen zu brechen – Das Ziel ist in der Schweinehaltung Geld zu verdienen“. „Bessere Leistungen in der Ferkelproduktion, bedeutet zumeist mehr Zeit im Stall zu verbringen“. Dies waren einige Aussagen von Dipl.-HLFL-Ing. Hannes Mader bei seinem Vortrag: Erfolgreich in der Ferkelproduktion – Darauf kommt es an.

Der Nachmittag stand ganz unter dem Thema Tierschutzkontrolle. Landesveterinärdirektor Dr. Thomas Hain informierte über die gesetzlichen Richtlinien und zeigte die häufigsten Verfehlungen auf. Ganz klar hob er hervor, dass es nur bei 4% der kontrollierten Betriebe Beanstandungen gab. Dr. Thomas Voglmayr von der Traunkreis Vet Clinic zeigte Beispiele wie die gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden können.

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